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11.09.2021  15:00-22:00 Uhr 


Eintritt frei


 

 

DiversCity – Fest der kulturellen Vielfalt

Open Air am Ebertplatz

Gemeinsam mit PAMOJA Afrika e.V. organisieren wir den 3. diversCITY-Tag am 11.09.2021 am Ebertplatz in Köln. Ein Fest für die ganze Familie.

Teil des diesjährigen diversCITY-Tags ist, neben einem Bühnenprogramm mit Musik, Theater, einem Kinderprogramm, einem Speakers’ Corner, vielen Möglichkeiten der Interaktion, Ess- & Getränkeständen und Verkaufsständen mit Kunsthandwerk, auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Diversität als Macht“.

Zur Eröffnung spielt die Band um Etienne Eben. Das Abschlusskonzert gegen 20:30 bestreitet die marokkanische Band N3rdistan!! Hier finden Sie den genauen Programmablauf und hier die Video-Dokumentation der Diskussion-Veranstaltung Diversität als Macht: Hier öffnen.


Ziel unserer Veranstaltung ist die Förderung und Anerkennung von Vielfalt unter unterschiedlichen kulturellen Blickwickeln sichtbar zu machen, sowie den Dialog zwischen Bürger*innen unterschiedlicher Herkunftsgeschichten zu ermöglichen.


Weltoffenheit und Toleranz sind Teil der DNA der Stadt Köln, in der Menschen aus 180 Nationen leben, davon viele aus afrikanischen Ländern. Wir wollen Open Air ein Fest der kulturellen Vielfalt für ein kreatives und respektvolles Miteinander feiern. Auf dem Ebertplatz laden wir zu einem Bühnenprogramm mit Live-Musik und Talk-Runden. Communities, Initiativen und Vereine stellen ihre Arbeit vor.  Die Diskussionsrunde „Diversität als Macht“ spricht über Diversity als politische Kategorie, die gesellschaftliche Ungleichheiten nicht nur in den Blick nehmen, sondern zu ihrer Behebung beitragen sollte. Dies zielt direkt gegen alle Formen von Rassismus und Diskriminierung. Mit enthierarchisierenden Beispielen und Kommentierungen kann ein gleichberechtigter Zugang aller zu den Ressourcen der Gesellschaft zu einer gestaltbaren Vision werden. Es wird auch um Formen des institutionellen Rassismus in Deutschland gehen und um wirkmächtige Gegenstrate-gien.
Eine Runde aus Expert*innen des Lebens wird geleitet durch eine sachspezifische Moderation und wird über den Machtfaktor Diversität in all seiner Widersprüchlichkeit sprechen. An konkreten Beispielen wird es um Formen des institutionellen Rassismus in Deutschland gehen und um wirkmächtige Gegenstrategien.
 
Die Schirmherrin des diesjährigen africologneFESTIVALS, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, sowie die NRW-Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, werden die Besucher:innen des diversCITY-Tags begrüßen!

 

 

Der erste DiversCity-Tag fand im Juni 2019 auf dem Ebertplatz mit rund 5.000 Besucher*innen statt. Das zweite Event, ebenfalls von afroTopia e.V. / africologneFESTIVAL gemeinsam mit PAMOJA Afrika e.V. organisiert, wurde im Oktober 2020 in Köln im Kulturbunker Mülheim unter dem Motto „Angekommen - Und jetzt?“ durchgeführt.

IN KOOPERATION mit Pamoja Afrika e.V. GEFÖRDERT von der Stadt Köln, dem Ministerium für Kin-der, Familie, Flüchtlinge und Integration Nordrhein-Westfalen
 
Der Verein afroTopia e.V. ist Träger des africologneFESTIVALs und initiiert nach dem Grundsatz „Global denken - lokal handeln“ seit 2016 künstlerische Prozesse und Netzwerke, um über die Kontinente hinweg neue Räume der Zusammenarbeit zu eröffnen. PAMOJA Afrika e.V. widmet sich der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit und engagiert sich in der Kinder-, Jugend- und interkulturellen Familienhilfe.

 

 

 

Foto: N3rdistan in concert beim diversCITY Tag auf dem Ebertplatz 2021. © Marie Köhler

 


 

„Etienne EBEN and Band“!

Das steht für ein Höchstmaß an Freude am Musik machen, tiefe Freundschaft und eine Show, bei der die sieben Musiker ALLES geben. Die Musik : unglaublicher Mix aus vielen unterschiedlichen Stilen und Elementen, aus Rock, Pop, Funk, Soul, Afro-Rock, Rap, Balladen, Makossa, Salsa, etc., der in unter-schiedlichen Sprachen wie Französisch, Englisch, Deutsch und Bulu – einer Lokalsprache aus Süd-Kamerun – performt wird. Zur Performance des in Kamerun (Zentral-Afrika) geborenen Lead-Sängers und Bandleaders Etienne EBEN, gehören ausgefallene Tanzeinlagen.
So sind die sieben Musiker der Band, die sich selbst als eine richtige „Familie“ sehen, mit Feuereifer dabei, die Eingebungen zu verwirklichen und gemeinsam jede Bühne zu rocken. Und da sieht und spürt man dann auch die Message, die diese Formation lebt und ausstrahlt: „Wir wollen friedlich und mit Freude alle zusammen sein! Auf der Bühne! Mit dem Publikum! Mit allen Menschen! Niemand ist getrennt! Niemand ist allein! Wir sind alle zusammen!“ Interkulturelles Miteinander – in der heutigen Zeit eine erfrischende und hoffnungsvolle Botschaft, die bei den nun mittlerweile über 50 Auftritten, der seit Sommer 2017 existierenden Truppe „Etienne EBEN and Band“, zum Leben erwacht ist.

 

 

Xehay

Die Kolner Band xehay macht Soulmusik mit Flavour und ist sowohl im Klangbild als auch in der Botschaft einer tieferen Dimension und Sinnhaftigkeit verschrieben. Die sechskopfge Band, die Mitte 2018 zusammengefunden hat, besteht aus Roman Luchkovsky an den Keys, am Bass Ivan Abbonizio, Julian Huther am Schlagzeug, Trompeter Jan Lauber, Daniele Jigen Elia an der Gitarre und Sarah Tsehaye am Gesang. Der #soulfavour Sound ist von Klängen aus Soul, Funk, Hip-Hop, Jazz und Weltmusik inspiriert. Xehay bedeutet Sonne auf tigrinya, einer Sprache in Eritrea und ist auch Nachname der Sängerin der Band.

 

 

N3rdistan

 

Es ist die Geschichte von Menschen im Exil, die die von anderswoher gekommen sind mit ihren mystischen Liedern, beunruhigenden Texten und fesselnden Reimen.

Geleitet von diesen mystischen Melodien und dem charismatischen Walead Ben Selim entstand N3rdistan, eine radikale und kühne avantgardistische Fusion aus Hop, Elektro, Oriental-Beat und Einflüssen aus der ganzen Welt. Das Quartett mischt mit Leichtigkeit digitale Power, uralte arabische Poesie und Gesang, die sich immer wieder mit den Melodien eines Qanoon und Afrikanischen Keys treffen.

N3rdistan produziert aufregende Shows, die sich an der Grenze zwischen orientalischem Beat und Electro-Urban befinden und bedienen sich dabei ebenso an ethnischer Musik als auch persönlichen Texten sowie Texten berühmten Freiheitspoeten wie Mahmoud Darwich, Gibran Khalil, Nizar Qabbani und anderen. N3rdistan hinterfragen in ihrer Musik den Sinn des Lebens oder auch das digitale Exil und regen damit die Entdeckung von neuen musikalischen Horizonten an.

Der 1984 in Casablanca geborene Walead Ben Selim war ein aufgeweckter und wissbegieriger Schüler, der von Kindheit an rebellierte. In N3rdistan sind die Mitglieder auf der Suche nach einem Treffpunkt zwischen den Kulturen, angefangen bei der andalusischen Poesie des 13. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen engagierten Texten die sich mit der "Multipluralität" des menschlichen Daseins befassen. Sie schreiben Texte über Freiheit und sie definieren Klänge und Schwingungen neu, um die ausgetretenen Pfade zu verlassen und eine Verschmelzung von Elektrizität und Tradition zu bestreben.